IKW Anhalt-Bitterfeld

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Willkommen auf den Seiten des IKW Anhalt-Bitterfeld

Das Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW) ist ein Eigenbetrieb des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und umfasst folgende Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises:

Wir sind überall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld tätig. Unsere Geschäftsstelle befindet sich in Bitterfeld (Lindenstr. 12a).
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Aktuelles:



Interkulturelle Woche 2016 (25.9.-1.10.16)

Gemeinsames Programmangebot der Einrichtungen im Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche 2016

Mi., 21.9.2016, 14 Uhr (Kraftwerksiedlung in Bitterfeld):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule am Kinderfest in der Kraftwerksiedlung in Bitterfeld (Veranstalter: Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen gGmbH)

So., 25.9.2016, 14 Uhr (Zerbst/Anhalt, Treff: Schloßfreiheit):
"Gestern & Heute - unsere Stadt gemeinsam erkunden!", Stadtrundgang durch Zerbst/Anhalt (spezielles Angebot für polnische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Veranstalter: Zerbster Heimatverein e.V., Internationaler Förderverein Katharina II. Zerbst e.V., Internationale Fasch-Gesellschaft e.V., Förderverein Schloss Zerbst e. V. und Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt)

Mo., 26.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
"Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" (Infoveranstaltung zu Abschlüssen, Aus- und Weiterbildung, Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung), Dozentin: Dagmar Trotzka (Agentur für Arbeit, Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt)

Di., 27.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Galerie am Ratswall):
Musik überwindet Grenzen (Workshop, interkultureller Musiknachmittag), gemeinsames Angebot der Kreisvolkshochschule, der Galerie am Ratswall und der Musikschule Bitterfeld

Mi., 28.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
Über den (eigenen) Tellerrand geschaut (Workshop, "interkulturelles Kochen")

Mi., 28.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
Von Köthen in die Welt - Meine Heimat Kamerun. Studierende der Hochschule Anhalt stellen ihr Heimatland vor.

Do., 29.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
"Kurdischer Abend" - Geflüchtete erzählen von ihrer Heimat Kurdistan und bieten typische Speisen zum Kosten an

Fr., 30.9.2016, 14-18 Uhr (Zerbst/Anhalt, am "Dicken Turm"):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule und der Musikschule Zerbst an der zentralen Veran-staltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche, "Zerbst verbindet", Straßenfest für Chancengleichheit und Integration

Eintritt frei!
Veranstalter: Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld:

  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld
  • Kreismusikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst/Anhalt
  • Galerie am Ratswall (Ratswall 22 in Bitterfeld)

   




DANEBEN

Am 15. September 2016 wurde in der Galerie am Ratswall eine Ausstellung von Rainer Schade eröffnet. Der Leipziger Maler, Grafiker, Cartoonist und Hochschullehrer zeigt unter dem Titel "DANEBEN" Arbeiten aus drei Jahrzehnten seines Schaffens. Die Ausstellung kann noch bis zum 6.11.2016 in der Galerie am Ratswall besichtigt werden K. Münchow, IKW

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Cello allein - einmaliges Konzert in Bitterfeld

Cello allein - einmaliges Konzert in Bitterfeld Der Cellist Bernhard Hentrich präsentierte am 12. September in der Galerie am Ratswall ein einmaliges Programm. Unter dem Titel "Cello allein" spielte er am Montagabend für die Bitterfelder Stücke von Johann Sebastian Bach und versetzte sie in die Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts, als Bach Hofkapellmeister im nahe gelegenen Köthen war. Um 1720 war die Atmoshäre bei einem Konzert am Hofe, im Lichte vieler Kerzen vielleicht (aus heutiger Sicht) etwas romantischer, doch musikalisch wurden die Stücke mindestens ebenso virtuos vorgetragen. Hentrich spielte sogar auf zwei 300 Jahre alten Originalinstrumenten. Eines der Cellos stammte aus einem Wiener Kloster, das andere aus einem Gasthof. Beide Instrumente, so Hentrich, der einer Meister auf dem Cello ist und schon auf vielen Bühnen der Welt gestanden hat (u.a. in Buenos Aires, New York und Porto), haben einen hervorragenden Klang. Davon konnten sich die Konzertbesucher in der Galerie am Ratswall überzeugen. Dr. Katja Münchow, IKW

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Hoffest für die ganze Familie zum Tag des offenen Denkmals

Der Hof des denkmalgeschützten Gebäudes Ratswall 22 verwandelte sich zum Tag des offenen Denkmals 2016 in einen "Festplatz". Die Galerie am Ratswall, die Kreisvolkshochschule und die Musikschule hatten gemeinsam ein vielseitiges, unterhaltsames Programm vorbereitet. 10 bis 16 Uhr standen Haus und Hof für die Besucher offen und jeder konnte etwas erleben. Für die Kleinen gab es beispielsweise Schminken, Ballonmodellieren und verschiedene Spiele. Sie durften auf dem Pflaster oder auf Papier malen und besonderen Spaß bereitete ihnen - wie auch einigen Erwachsenen - das kreative Gestalten phantasievoller und farbenfroher "Blumenkästen". Kunstinteressierte hatten Gelegenheit, die Ausstellungen von Regina Conrad (Berlin) und Herbert Ruland (Bitterfeld) zu besichtigen. Bei einer Führung konnte man die Musikschule "Gottfried Kirchhoff" kennen lernen und Musikschüler der Musikschule gaben bei einem Konzert Kostproben ihres Könnens. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der Musikschule mit einem leckeren Kuchenbuffet.

Es war ein schöner, abwechslungsreicher Tag, der dazu beitrug die Aufmerksamkeit der Besucher auf das Anliegen des Denkmalschutzes im Allgemeinen und auf das Gebäude Ratswall 22 im Besonderen zu lenken. Wir freuen uns, in diesem historischen Haus arbeiten und lernen zu dürfen und hoffen, dass dieses charmante, mehr als hundertjährige Gebäude bald auch im Innern moderner, angenehmer und ansprechender wird.
Der Landkreis und das IKW bereiten derzeit dafür einen Antrag auf Fördermittel der EU vor.

Dr. Katja Münchow, IKW

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Tag des offenen Denkmals

IKW Anhalt-Bitterfeld
beim Tag des offenen Denkmals, 11.9.2016 Bitterfeld, Ratswall 22 10.00-16.00 Uhr

"Gemeinsam Denkmale erhalten und gestalten"
Ein Fest für die ganze Familie rund um das Thema "Gestaltung des Hofes Ratswall 22" mit :

  • musikalischer Unterhaltung durch Schüler der Musikschule Gottfried Kirchhoff,
  • Kuchenbasar,
  • Musikschulflohmarkt,
  • Spiel- und Bastelstraße,
  • Kreativwerkstatt der Volkshochschule zur Hofgestaltung,
  • Öffnung der "Galerie am Ratswall" (10.00-16.00 Uhr) (mit Ausstellungen von Regina Conrad, Berlin, und Herbert Ruland, Bitterfeld),
  • Führungen durch die Musikschule (10 Uhr und 15 Uhr).

Eintritt frei.
Informationen unter Tel.: 03493 338319
(Veranstalter: IKW Anhalt-Bitterfeld mit Galerie am Ratswall, Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, Musikschule Gottfried Kirchhoff)

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Neue Computer-Kurse starten ab sofort - Umfangreiches Kursangebot

Für alle, die ihre PC-Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen und Neues erfahren möchten, bietet die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld auch in diesem Herbst wieder ein umfangreiches Programm.
So kann man neben dem allgemeinen Umgang mit dem PC und WINDOWS sowie MS-Office-Programmen, auch Sicherheit im Internet und die Handhabung von Smartphone und Tablet-PC erlernen.
Jeder Kursteilnehmer hat seinen eigenen Computerarbeitsplatz. Unsere Dozenten betreuen Sie während der Kurse individuell und ermöglichen Ihnen so Ihr Lerntempo selbst zu bestimmen. Falls Sie einen tragbaren Computer (Laptop) besitzen, können Sie diesen gerne zu unseren Kursen mitbringen.

Für Kurz-Entschlossene starten bereits in wenigen Tagen interessante Lehrgänge. Ab 5. September können Anfänger alles über die Grundlagen und ersten Schritte am PC erfahren. WINDOWS 10 und eine Einführung in das Internet gibt es ab 6. September. Aber auch Fotobearbeitung und Filmerstellung sind wieder im Programm.

Bei Interesse freuen sich die Mitarbeiter der KVHS über Ihren Anruf unter 03493 / 33830. Oder buchen Sie gleich im Netz unter www.kvhs-abi.de

   




DatenSicherheitsForum 2016

Datensicherheit in Ihrem Unternehmen!

Die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld möchte Sie gern am 1. September 2016
in der Zeit von 15.00 - 18.30 Uhr zum DatenSicherheitsForum 2016 in Zerbst/Anhalt einladen.
In Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld und Dienstleistern der IT- Branche haben wir für Ihre Unternehmung wieder interessante Vorträge zusammengestellt.
Veranstaltungsort:
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Filiale Zerbst/Anhalt
39261 Zerbst/Anhalt
Alte Brücke 45,
Konferenzraum, 3. Etage
Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. Eine Anmeldung (anhängend) ist unbedingt erforderlich.
Dank der freundlichen Unterstützung aller Akteure ist für Sie das DatenSicherheitsForum 2016 kostenfrei, jedoch nicht umsonst!

   





talentCAMPus Leben 2050 - Meine Zukunft in Bitterfeld Wolfen

(Ferien-Workshop mit der Kreisvolkshochschule, 11.-15.7.2016)

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms "Kultur mach stark" organisierte die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam mit ihren Partnern (Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH, Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Campus Bitterfeld-Wolfen) in den Ferien einen Workshop für Kinder und Jugendliche. In der Woche vom 11. bis 15. Juli trafen sich im Bitterfeld-Wolfener Rathaus etwa 20 Jungen und Mädchen und gingen der Frage nach, was sie sich für eine Zukunft wünschen.
Wie, so fragten sie sich beispielsweise, sollte das Gelände um das Bitterfeld-Wolfener Rathaus gestaltet werden? Bei Foto-Safaris und Führungen durch das Rathaus und das Industrie- und Filmmuseum lernten sie dieses Areal zunächst einmal kennen und erfuhren viele Details zur Geschichte der Region, zur (Bau-)Geschichte der Gebäude und zu ihrer heutigen Funktion. Im Rathaus kann man zum Beispiel sogar im Sommer Schlittschuh fahren, was allen Beteiligten viel Spaß machte. Es wurde eine spannende, kreative und lustige Woche.
Das Ergebnis präsentiert sich überraschend bunt: eine Spielburg, ein Autokino, eine "grüne Oase" - das sind nur einige der vielen kreativen Ideen, die die jungen "Zukunftsarchitekten" entwickelten und mit Buntstiften, Wasserfarben, Suralin, Papier, Klebstoff und vielen Naturstoffen schon einmal im Modell erstehen ließen. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse haben die Jungen und Mädchen zudem in einen Film festgehalten. Sie können ihn gern im Internet ansehen.
Für mehr info hier klicken!

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"Lernen mit allen Sinnen" beim 17. Lernfest in Werkstatt der Lebenshilfe


Unter diesem Motto stand am 22. Juni das diesjährige Lernfest, das die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (KVHS) in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Lebenshilfe Köthen gemeinnützige GmbH organisierte. Seit 17 Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit beider Köthener Einrichtungen, die alljährlich beim Lernfest ihren ganz besonderen Höhepunkt erreicht. Nach den einführenden Worten von WfbM-Leiter Axel Bernhardt und KVHS-Leiter Dr. Wolfgang Erbe beeindruckte Hagen Meinecke mit der Rezitation eines eindringlichen Friedensgedichts von Joseph Reding, das den feierlichen Rahmen der Veranstaltung unterstrich.
Doch bevor ein Fest des Lernens gefeiert werden kann, muss natürlich gelernt werden! Kursleiterinnen der Köthener Volkshochschule üben mit den z. T. mehrfach beeinträchtigten Teilnehmern, den Beschäftigten der WfbM, in 16 wöchentlich stattfindenden Kursen als "arbeitsbegleitende Maßnahme" das Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie befassen sich aber auch mit ganz speziellen Aufgaben, die sowohl für ihre Arbeit als Beschäftigte der Werkstatt als auch für den Umgang mit alltäglichen Belangen wichtig sind.
Beim Lernfest durchläuft jeder Teilnehmer vier Stationen, an denen das in den Kursen Gelernte auf den Prüfstand gestellt wird. Dazu hatten die Kursleiterinnen äußerst ideenreich Quiz, Lückentexte, Beobachtungs- oder Rechenaufgaben in mehreren Schwierigkeitsgraden vorbereitet, die von den Werkstattmitarbeitern entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gelöst werden sollten.
Gisela Hrzan stellte beim "Besuch im Zoo" den Leipziger Tierpark und seine Besucherattraktionen vor. Dabei galt es z. B. Futtermengen für Löwe und Antilope zu berechnen. Auch das Erkennen von Tierlauten war eine spannende Übung, bei der viel gelacht werden konnte. Ähnlich "tierisch" ging es an der Lernstation "Im Wald" von Brigitta Elze zu. Hier gab es neben Tipps zum umweltgerechten Verhalten im Wald ein Quiz zu Flora und Fauna, wie man sie in der Köthener Fasanerie bei einem Spaziergang antreffen kann. Dabei zeigte sich Frau Elze begeistert vom Allgemeinwissen Ihrer Schüler.
"Rund um die Kartoffel" ging es bei Petra Linkohr. An einer echten Kartoffelpflanze erklärte sie deren Nutzung als Lebensmittel, was sie später in einem Wissensquiz abfragte. Entdeckendes Lernen war ebenfalls groß geschrieben bei den physikalischen Experimenten, die Kursleiterin Monika Winkler vorbereitet hatte. Ob bei "Zauberfisch", der durch die eigene Körperfeuchtigkeit zum "Leben" erweckt wurde, oder bei "Flaschengeist", "Heronsbrunnen" und "Wellenbad" - spielerisch veranschaulichte sie, wie physikalische Kräfte wirken. Die ehemalige Lehrerin war positiv überrascht, wenn ihr einige Teilnehmer sogar die wissenschaftliche Begründung nennen konnten. Solche Momente sind dann besonders beglückend für die Kursleiterinnen, da ihnen dann bewusst wird, wie erfolgreich ihre Lehrtätigkeit im vergangenen Schuljahr war.
Nachdem die weit über 100 teilnehmenden Mitarbeiter der WfbM alle Lernstationen durchlaufen hatten, ging das 17. Lernfest seinem Ende entgegen, das dank der engagierten Mitwirkung der vier Kursleiterinnen und der Unterstützung insbesondere von Uta Aehlig vom sozial begleitenden Dienst der WfbM wieder zu einem Höhepunkt für alle Beteiligten wurde.

Andreas Gossert, Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld

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Bundespreis für Vreni Scheiter, Klavier

Am Pfingstwochenende fand in Kassel der 53. Bundeswettbewerb Jugend musiziert statt. Die ehemalige Schülerin der Musikschule Bitterfeld, Vreni Scheiter, startete in der Kategorie Klavier-Kammermusik mit ihrem Trio in der Besetzung Klavier, Violine (Diana Kostadinova, Leipzig) und Violoncello (Bobby Kostadinov, Leipzig).
Das Wettbewerbsprogramm bestand aus drei Werken (Johann Nepomuk Hummel - Trio Nr. 4 /Rondo, Josef Suk - Elegie, Bedrich Smetana - Trio g-moll /Finale) und wurde von der siebenköpfigen Jury mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten bewertet. Damit erhielten sie einen 1. Bundespreis.
Beim Abschlusskonzert im Kongress Palais Kassel erklang noch einmal das Rondo von Hummel, wofür sie mit dem Sonderpreis der Hummel-Gesellschaft-Weimar e.V. für herausragende Leistungen in der Kategorie Klavier-Kammermusik ausgezeichnet wurden.

Dr. Cornelia Toaspern Musikschulleiterin Bitterfeld-Wolfen

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IKW und Partner feierten mit ihren Gästen in Köthen

Am 18. Juni 2016 fand in Köthen auf den Schlossplatz das IKW Kultur open statt. Die fünf im IKW vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (Kreisvolkshochschule, Musikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst, Galerie am Ratswall) gaben gemeinsam mit ihren Partnern ein Open-Air-Konzert mit buntem Programmmix aus Musik, Tanz und weiteren Angeboten. Alle zwei Jahre stellt das IKW sich und seine Leistungsfähigkeit mit einem KULTUR OPEN vor. 2012 geschah dies in Bitterfeld, 2014 in Zerbst und in diesem Jahr in Köthen. 13 Uhr eröffneten der Leiter des IKW, Dr. Torsten Hentschel, und der Schirmherr des Festes, Landrat Uwe Schulze, das Fest. Anschließend gab es bis in die Abendstunden ein buntes Programm auf zwei Bühnen und auch das Begleitprogramm mit Hüpfburg, Kutschfahrten, "Dobo" und "Halli" und vielen weiteren Überraschungen sorgte für viel Spaß und Unterhaltung. Insgesamt trugen über 300 Mitwirkende dazu bei, dass es ein gelungenes Fest wurde. Ihnen allen sei en dieser Stelle herzlich gedankt. Dr. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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"Wir leben alle in einer Welt, in einem Europa"

Flucht und Migration in "reiche und sichere Industriestaaten" und die daraus erwachsende Aufgabe der Integration sind die große Herausforderung für das Europa des 21. Jahrhunderts. Die Mitarbeiter der Musikschule sind überzeugt, dass Musik bestens geeignet ist, die Menschen in Europa zusammenzuführen und zu integrieren. Sie organisierten daher im Rahmen der bundesweiten "Europawoche" ein gemeinsames Konzert der Musikschüler mit Kindern eines Halleschen Kinderheimes und luden Flüchtlinge mit Aufenthalt in Bitterfeld als Zuhörer ein. Es fand am 27. Mai 2016 in der Grundschule Anhaltsiedlung in Bitterfeld statt. Bei dem Konzert erklangen Musikstücke aus Europa und der ganzen Welt. Im Anschluss nutzen die Besucher und die Mitwirkenden die Möglichkeit, bei einem Buffet miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen.

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Nele Waldert stellt in Bitterfeld aus

die Besucher, die am 2. Juni zur Ausstellungseröffnung in die "Galerie am Ratswall" kamen, waren verblüfft. Wände, Decken, Böden - wirklich der gesamte Raum - ist von Kunst belebt. Die Düsseldorfer Künstlerin Nele Waldert hat "eine Welt" in Bitterfeld aufgebaut. Androgyn anmutenden Menschen-Skulpturen sowie Tierdarstellungen und Naturmaterialien treten untereinander und mit dem Betrachter in den Dialog. Eine Fülle von Eindrücken scheint den Besucher zu überwältigen, zwingt ihn aber zugleich, genau hinzuschauen, um emotional zu erahnen und zu spüren, was rational kaum zu fassen ist. Nele Waldert hat eine eigene Formensprache entwickelt. Mehrere Jahre, so verriet sie den Gästen im "Künstlergespräch" zur Ausstellungseröffnung, hat sie gesucht und experimentiert, um "den Menschen" als neutrale Projektionsfläche für Ihre künstlerischen Botschaften zu schaffen. Ihre Arbeiten wirken oft versonnen, nahezu entrückt. Zugleich strahlen sie Präsenz und Kraft aus. Überall stößt man auf Symbolik, findet mythische und mystisch Anklänge, aber auch viele Bezüge zur (Kunst-)Geschichte und zum Zeitgeist. Lässt man sich darauf ein, wird man eine Überraschung erleben. Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Juli besichtigt werden.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

Weitere Informationen zu Nele Waldert unter: http://www.nelewaldert.de/

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Fotoklubs aus Bitterfeld, Burg und Magdeburg auf den Straßen Bitterfeld-Wolfens

Am 4. Juni trafen sich in Bitterfeld-Wolfen die Fotoclubs von Bitterfeld, Burg und Magdeburg unter der Leitung des Fotografen Reiner Lorenz. Auf dem Plan stand das Thema Streetfotografie. Etwa 30 Fotofreunde fanden sich gut vorbereitet am Morgen in der Geschäftsstelle des IKW in Bitterfeld ein und wurden von der Geschäftsleitung begrüßt. Anschließend begaben sich die Fotografen in vier Gruppen auf Fototour zu etwa 20 Orte in Bitterfeld und Wolfen. In Anlehnung an die amerikanische Street-Photografie wurden Scharz-Weiß-Aufnahmen von Personen im öffentlichen Raum angefertigt. Am Abend kamen alle zum gemütlichen "Fototalk am Grill" zusammen und nutzen die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.
Die Fotos, die bei den Rundgängen am 4. Juni entstanden, werden bald in den Häusern der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld, Köthen und Zerbst zu sehen sein. Wir werden darüber informieren.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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IKW beim Vereins- und Familienfest in Wolfen

Zum Vereins- und Familienfest der Stadt Bitterfeld-Wolfen gab es am ersten Juni-Wochenende ein attraktives Bühnen- und Rahmenprogramm für Groß und Klein. Auf dem Festgelände hinter dem Rathaus präsentierten sich Vereine und Einrichtungen aus Bitterfeld-Wolfen. An einem der Stände stellten die Bitterfelder Kultur- und Bildungseinrichtungen des IKW ihr Angebot vor. Bei ersten Versuchen an einem Instrument - beispielsweise auf der Trommel - kam bei so manchem kleinen Besucher Lust auf, in der Musikschule mehr zu lernen. Im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen konnte man sich über das aktuelle Kursangebot der Kreisvolkshochschule oder zum Veranstaltungsplan der Galerie am Ratswall informieren.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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Europawoche

Spannende Diskussion zum Thema Integration nach Filmvorführung Lautes Lachen erfüllte am 30. Mai den historischen Hörsaal im Bitterfeld-Wolfener Rathaus. Die Kreisvolkshochschule (IKW Anhalt-Bitterfeld) hatte zur Filmvorführung eingeladen und den Streifen mit Bedacht gewählt. "Monsieur Claude und seine Töchter" ist eine Komödie, die 2014 die Kinosäle füllte und auch nach Wolfen lockte der Film mehr als 150 Zuschauer. Erzählt wird die Geschichte der Familie Verneuil in Frankreich. Claude und Marie Verneuil haben vier erwachsenen Töchtern, die - zum Leidwesen beider - ihre Herzen nicht etwa einem katholischen Franzosen schenkten, sondern einem jüdischen Geschäftsmann, einem muslimischen Rechtsanwalt, einem chinesischstämmigen Banker und einem Schwarzen Schauspieler von der Elfenbeinküste. Kulturen stoßen aufeinander. Die Verwirrungen sind groß und werden mit viel komischer Mimik und Gestik durchgespielt. Bei allem Humor - den Zuschauern dürfte der sehr aktuelle, ernstzunehmende Hintergrund der Geschichte nicht verborgen geblieben sein: Integration der von Vertreibung und Migration betroffenen Einwanderer nach Europa ist eine der großen Herausforderungen vor denen die Europäische Gemeinschaft im 21. Jahrhundert steht. Nach der Filmvorführung wurde dieses Thema in einem Podium bestehend aus einer Syrerin und drei Syrern, einem Inder, einer Russin und einer Afghanin diskutiert. Das Publikum wurde ebenfalls einbezogen. "Glaubt Ihr, dass Deutschland den Zustrom bewältigen wird - wenn drei Millionen Menschen und mehr kommen?" fragte einer der jungen Männer. Die Antwort auf eine solche Frage ist nicht einfach. "Ihr müsst helfen", kam die Aufforderung aus dem Publikum. "Der Gesetzgeber solle das Erlernen der Sprache fördern", wurde gefordert. Doch vor allem waren sich die Anwesenden einig: Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, muss Aufnahme finden. "Wir schaffen das", zitierte eine Teilnehmerin und erntete zustimmenden Applaus. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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Benefizkonzert zugunsten von Kriegskindern

Am 29. Mai fand in der Propsteikirche St. Peter und Paul in Dessau ein Harfenkonzert zugunsten der Kinder aus Kriegsgebieten, die bei uns Zuflucht gefunden haben. Es spielten Viktor Hartubanu sowie Schülerinnen der Musikschulen aus Zerbst und Coswig, darunter einige Preisträgerinnen zahlreicher Harfenwettbewerbe.

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Monsieur Claude und seine Töchter

30.5.2016, 18 Uhr, "historischer Hörsaal" im Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen
Zu den diesjährigen "Europawochen" haben die Einrichtungen des IKW ein interessantes Programm zusammengestellt (veröffentlicht im Mitteilungsblatt vom 29.4.2016), das im Mai viele Besucher in die Galerie, in die Volkshochschulen und in die Musikschulen des Landkreises führte. Die Mitarbeiter des IKW haben sich über das große Interesse gefreut und hoffen, auf diese Weise dazu beigetragen zu haben, den europäischen Gedanken zu stärken und erlebbar zu machen. In diesem Jahr stand dabei u.a. die ausgesprochen wichtige und hochaktuelle Frage "Wie kann Integration gelingen?" im Mittelpunkt einiger Veranstaltungen. Die Organisatoren der bundesweiten "Europawoche" hatten dazu angeregt, Veranstaltungen zum Thema "Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt" zu organisieren, und das IKW hat diesen Vorschlag gern aufgegriffen. Durch unsere Bildungsarbeit wissen wir, wie engagiert sich Flüchtlinge darum bemühen, unsere Sprache zu erlernen, oder wie wichtig es zum Beispiel für Kinder aus Flüchtlingsfamilien sein kann, Musikunterricht nehmen zu können. Unsere Einrichtungen sind dabei auch Begegnungsstätten.
Das konnte man beispielsweise am 2. Mai bei der Eröffnung der Ausstellung "Neue Heimat - meine Heimat?" in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld erleben (siehe Beitrag in diesem Heft). Am 30. Mai schaffen wir im Rahmen der "Europawochen" erneut eine besondere Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. An diesem Tag laden wir die Einwohner des Landkreises und Flüchtlinge, die zur Zeit in unserem Landkreis leben, ein, im "historischen Hörsaal" des Rathauses der Stadt Bitterfeld-Wolfen (OT Wolfen, Rathausplatz 1) den Film "Monsieur Claude und seine Töchter" (Frankreich 2014) anzusehen. Der Film, der in Frankreich ein Publikumserfolg war, greift das Thema Integration auf amüsante, aber durchaus ernstzunehmende Weise auf und regt an, darüber nachzudenken. Wir laden dazu ein, dies im Anschluss an die Filmvorführung im gemeinsamen Gespräch miteinander zu tun oder die Möglichkeit zu nutzen, sich in individuellen Gesprächen gegenseitig kennenzulernen. Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Information und Anmeldung unter: 03493 338319).
Katja Münchow Stell. Leiterin des IKW

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"Begegnungen in Europa"

...so nannten die Organisatoren die Veranstaltungsreihe, die sie in diesem Jahr anlässlich der "Europawoche" in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld anboten. Das Programm umfasste eine "musikalische Begegnung mit einen europäischen Liebespaar" (Frédéric Chopin und George Sand), eine "Pilgerreise durch Europa" mit Stefanie Hanas aus Halle und ein Konzert der Band Suddenly Human. Die Galerie selbst wurde zur Begegnungsstätte, zu einem Ort, an dem man mehr über das Leben unserer Nachbarn in Europa erfahren konnte. Die Referenten und Künstler erzählten aus unterschiedlichen Perspektiven von ihren Reisen, Erlebnissen und Begegnungen in Europa, davon, wie Menschen in der Vergangenheit und in der Gegenwart in Europa leb(t)en, lern(t)en und arbeite(te)n.
Um eine "europäische Liebe" ging es am 2. Mai in einer Veranstaltung mit dem Titel: "Mehr als nur ein Winter auf Mallorca - Frédéric Chopin und George Sand". René Mangliers und Ursula Folta brachten dem Publikum im gut gefüllten Saal die französische Schriftstellerin und den aus Polen stammender Komponisten und Pianisten nahe. Die biografischen Texte, die Ursula Folta vortrug, und das virtuose Klavierspiel von René Mangliers berührten alle Anwesenden.
Am 6. Mai erzählte Stefanie Hanas aus Halle von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. 2007 und 2015 pilgerte sie durch Europa und lernte dabei wunderschöne Landschaften und viele interessante Menschen kennen. Davon berichtete Stefanie Hanas und zeigte viele Fotos. Im Gespräch mit dem Publikum beeindruckte sie durch ihre große Offenheit und berührte die Besucher zutiefst, als sie über die traurigen Beweggründe sprach, die sie dazu bewogen haben, diesen langen Marsch auf sich zu nehmen.
"Suddenly Human" begeisterte am 8. Mai das Publikum in der Galerie. Die Band um Philipp Saaler wurde 2012 gegründet und tourt seither durch Deutschland und Europa. Sie präsentieren zum Konzert in Bitterfeld ihr langersehntes Debütalbum "Elements On Changing Ways". Mit ihrem ganz eigenen, energiegeladenen Sound katapultierten sich die vier Jungs in die Herzen der zahlreich erschienenen Zuhörer. Die Organisatoren konnten sich über eine gute Resonanz freuen. Alle drei Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Insgesamt nutzten nahezu 200 Besucher die Möglichkeit, in der Galerie "Europa" zu begegnen.
Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW

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"Neue Heimat - meine Heimat?" Begegnungen rund um eine Ausstellung

Zum Auftakt der Europawoche widmete sich die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am 2. Mai 2015 einer ausgesprochen wichtigen und hochaktuellen Frage: Wie kann Integration gelingen? Die Organisatoren der bundesweiten "Europawoche" hatten diese Frage bewusst in den Fokus gerückt und ausdrücklich dazu angeregt, Veranstaltungen zum Thema "Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt" zu organisieren. Die Mitarbeiter der Volkshochschule, die seit Ende letzten Jahres Deutschkurse anbieten und wissen, wie engagiert sich die Flüchtlinge darum bemühen, unsere Sprache zu erlernen, um in Deutschland Fuß fassen zu können, griffen das Thema gern auf. Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Wolfen organisierten sie eine anregende und aufschlussreiche Begegnung in den Räumen der Volkshochschule in Bitterfeld, Lindenstr. 12a. Gekommen waren Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen der Volkshochschule, darunter viele Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan, Benin, Burkina Faso und dem Kosovo.
10 Uhr wurde die Ausstellung "Neue Heimat - meine Heimat?" eröffnet. Sie erzählt von einem Projekt des Frauenzentrums Wolfen und dokumentiert drei Beispiele gelungener Integration. Frau Meinhardt vom Frauenzentrum stellte das Projekt und die Ausstellung vor.
Eine der Frauen, deren Weg in der Ausstellung nachgezeichnet wird, ist Tatjana Krawtschenko aus der Ukraine. Sie erinnerte sich, wie es ihr gelang, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Das war nicht einfach, doch zunehmende Deutschkenntnisse und Erfahrungen aber auch die Unterstützung durch Freunde und von offizieller Seite halfen, sich zu integrieren. Die Arbeitsagentur finanzierte eine Umschulung zur Physiotherapeutin und heute ist Frau Krawtschenko glücklich "angekommen". Wolfhild Freisleben, die mehrere Deutschkurse an der Volkshochschule betreut, berichtete anschließend von ihren Erfahrungen. "Es ist unbedingt notwendig, dass man die Sprache, die man erlernen möchte, spricht", betonte sie.
Dazu gab es bald Gelegenheit. Nachdem der seit vielen Jahren in Bitterfeld ansässige Kubaner Orlando Carmona Garcia mit einem Mega-Trommelsolo die Ausstellungseröffnung beendet hatte, ging es gemeinsam in die Küche des Hauses zum "interkulturellen Kochen". Fremdländisches stand auf dem Speiseplan: Rote Beete-Salat aus Armenien, Watch? (Reis mit Bohnen und scharfer Soße) aus Benin, Tabbouleh (ein frischer Salat mit viel Petersilie), Ful (eine Speise mit Bohnen), Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen) und Baba ganoush (Auberginen-Sesam Paste) aus Syrien - aber auch der typisch deutsche Kartoffelsalat. Ihn gibt es, so erfuhren die Gäste, in vielen Varianten und er gehört zu Familien- und Grillfesten einfach dazu - beispielsweise Heiligabend. Bei der Zubereitung der Speisen machten alle mit und trauten sich sogar an unbekannte Rezepte. So rührten beispielsweise zwei Syrerinnen den Kartoffelsalat an und zwei Bitterfelderinnen schnippelten die Zutaten für den syrischen Tabbouleh-Salat. Das Sprachgewirr war international und der Raum duftete nach exotischen Gewürzen. Beim gemeinsamen Mittagsmahl mundete es allen ausgezeichnet. Das Wichtigste aber waren die Gespräche. Sie drehten sich um Essen und Trinken, aber auch um Herkunft und Integration und natürlich um die (neue) Heimat.
Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

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IKW beim "Seniorenmarkt" in Bitterfeld

Die "Galerie am Ratswall", die Kreisvolkshochschule (KVHS) und die Musikschule "Gottfried Kirchhoff" stellten am 3. Mai in Bitterfeld den Besuchern des "Seniorenmarktes" gemeinsam ihre Angebote vor. Bei herrlichem Sonnenschein fanden viele Bitterfelder und Gäste aus der Region den Weg zum Markt. Am Stand des IKW konnten Sie sich über das aktuelle Programm informieren und sich beraten lassen. Großes Interesse fand das "IKW-Puzzle". Unter den Teilnehmern werden ein Konzertbesuch in der Galerie, die Teilnahme an einem Vortrag in der KVHS und ein Schnupperkurs im Chor der Musikschule verlost. Die Gewinner werden demnächst bekannt gegeben. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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IKW - Überall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Ausstellungseröffnung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen

Am 29. April 2016 wurde in der Kreisvolkshochschule in Köthen die Fotoausstellung "IKW - Überall im Landkreis" eröffnet. Das Team der Volkshochschule hatte zur Dozentenkonferenz eingeladen und nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Kursleiter und Kursleiterinnen mit einer neuen Ausstellung in den Räumen der Köthener Volkshochschule bekannt zu machen.
Der Leiter des IKW, Dr. Torsten Hentschel, erläuterte zur Eröffnung Thema und Anliegen der Ausstellung: Überall in Anhalt-Bitterfeld sind die im IKW vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises aktiv - die Kreisvolkshochschule mit ihren Standorten in Bitterfeld, Köthen und Zerbst, die drei Musikschulen unseres Landkreises und die Galerie am Ratswall. Ziel der Ausstellung ist, mit fotografischen Arbeiten das IKW und seine Einrichtungen sowie das neue, Mitte 2014 eingeführte IKW-Logo vorzustellen. Die Ausstellung wandert daher auch im Landkreis. Sie wurde am 11. Mai 2015 erstmals in Bitterfeld, in der Geschäftsstelle des IKW, gezeigt. Im September 2015 kam sie nach Zerbst, in das Gebäude, in dem die Volkshochschule und die Musikschule gemeinsam untergebracht sind. Nun ist die Fotoausstellung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen zu sehen, ehe sie im Juni ins Köthener Schloss umzieht, wo sie zum Beispiel während des IKW Kultur open am 18.6.2016 besichtigt werden kann. Dr. Katja Münchow, stellvertretende Leiterin des IKW und Mitwirkende bei der Erarbeitung der Ausstellung, sagte anschließend einige Worte zur Entstehungsgeschichte, zu den Fotografen und zu den Bildern. Sie hob hervor, dass es sich auch und vor allem um ein "Bildungsprojekt" handelt. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines KVHS-Fotokurses bei Reiner Lorenz, einem Kursleiter, mit dem die Volkshochschule schon viele Jahre zusammenarbeitet. Sechs Hobbyfotografen stellten sich der anspruchsvollen Aufgabe und schufen in insgesamt nur vier Veranstaltungen zwischen November 2014 und Februar 2015 die insgesamt 41 Arbeiten, die nun in Köthen besichtigt werden können. Das Konzept, konnte sie feststellen, ist aufgegangen. Die Teilnehmer haben viel gelernt: wie man eine Ausstellung konzipiert und ein Thema umsetzt, wie man seinen Fotoapparat richtig einsetzt, wie man Fotos bearbeitet und Collagen erstellt und nicht zuletzt, wie man eine Ausstellung präsentiert. Zugleich ist es aber auch gelungen, das IKW mit seinen fünf Einrichtungen und seinem Logo - im wahrsten Sinne des Wortes - "in den Fokus zu rücken". Wer sich die Ausstellung ansieht, kommt an dem regenbogenfarbigen Logo nicht mehr vorbei. Es steht für Dynamik und Kreativität und lässt viel Raum für Interpretationen. Das widerspiegelt auch die Ausstellung: Sie ist bunt und vielfältig und verfolgt mehrere kreative Ansätze. Das "einigende Band" in dieser Ausstellung ist das Logo. Es schlängelt sich durch die gesamte Ausstellung - und eigentlich durch Anhalt-Bitterfeld, denn ein Kenner unseres Landkreises erkennt sofort die Städte Bitterfeld, Köthen und Zerbst und vielleicht auch die Gebäude und einige der Lernenden der Kreisvolkshochschule, der Musikschulen und der Galerie.

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Streetfotografie in Bitterfeld-Wolfen

Drei Fotoclubs gehen auf Fototour
Die Fotoclubs Bitterfeld, Magdeburg und Burg werden am 04.06.2016 in Bitterfeld-Wolfen auf Fototour gehen. Gastgeber ist der im IKW Anhalt-Bitterfeld ansässige Fotoclub.
Die 30 Fotofreunde werden in Anlehnung an die amerikanische Street-Photografie Scharz-Weiß-Aufnahmen von Personen im öffentlichen Raum anfertigen, die in mehreren Ausstellungen, u.a. auch in Bitterfeld, zu sehen sein werden.
Geplant sind etwa 20 Orte in Bitterfeld und Wolfen, die als Kulisse für die einzelnen Szenen dienen. Ziel ist es, dass die Szenen zwar inszeniert aber dennoch spontan wirken sollen. Ebenfalls ist es den Clubmitgliedern ein Anliegen, die Bilder so durchzuplanen, dass sich eine spätere Bearbeitung erübrigt. Ein gemütlicher Fototalk am Grill mit allen Hobbyfotografen, IKW-Vertretern und Modellen soll die Fototour am Abend beschließen.
Reiner Lorenz





Europawoche"im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

In diesem Jahr ein ganzer Monat!
Angebote des Institutes für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW)

"Europa im Wandel - Migranten im Landkreis Anhalt-Bitterfeld"
Eröffnung der Ausstellung: "Neue Heimat - meine Heimat?" mit Diskussionsrunde über Migration und Integration sowie "interkulturellem Kochen" (Veranstaltung in Kooperation mit dem Frauenzentrum Wolfen)
Montag, 2. Mai 2o16, 1o.oo-13.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, Kreisvolkshochschule (KVHS, Lindenstr. 12 a), Anmeldung erforderlich (Tel. 03493 33830)

"Mehr als nur ein Winter auf Mallorca - Frédéric Chopin und George Sand"
Musikalische Lesung mit Ursula Folta und René Mangliers am Klavier Montag, 2. Mai 2o16, 19.oo-21.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Eine Sachsen-Anhalterin auf Pilgerreise durch Europa
Stefanie Hanas aus Halle erzählt von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela
Freitag, 6. Mai 2o16, 18.oo-2o.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Suddenly Human (Philipp Saaler mit Band): Always on the road
Junge Musiker "von hier" auf Tour durch Europa
Sonntag, 8. Mai 2o16, 16.oo-18.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Madge Conacher und Eric Hager: Musikalische Reise durch Großbritannien und Irland (Teil 3)
"A musical journey through the British Isles" (Part 3)
Mittwoch, 11. Mai 2o16, 18.3o-2o.oo Uhr: Köthen (KVHS, Siebenbrünnenpromenade 31)
Donnerstag, 26. Mai 2o16, 18.3o-2o.oo Uhr: Zerbst (KVHS, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 5)

"Jüdische Feste und Riten" - Musikalisch und szenisch umgesetzt von Kindern und Jugendlichen
Dienstag, 17. Mai 2o16, 14.oo-15.3o Uhr, Museum Synagoge Gröbzig, Lange Straße 8
Montag, 23. Mai 2o16, 17.oo-18.3o Uhr, Köthen, Musikschule (Schloss), "Hofkapellensaal"

Freundschaftskonzert der Schüler der Musikschulen in Köthen und T?ebí? (Tschechische Republik)
Montag, 23. Mai 2o16, 17.oo-18.oo Uhr
Ort: Martinskirche in Köthen, Leipziger Str. 36

"Wir leben alle in einer Welt, in einem Europa" - Konzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"
Freitag, 27. Mai 2o16, 17.oo-19.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, Grundschule Anhaltsiedlung, Steubenstraße 13

"Monsieur Claude und seine Töchter" (Frankreich 2014)
Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde
Montag, 3o. Mai 2o16, 18.oo-21.oo Uhr
Ort: Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen, historischer Hörsaal (OT Wolfen, Rathausplatz 1)

"Jüdische Lebenswelten in Europa" - Musikalisches Programm zu jüdischer Kultur und Tradition
Dienstag, 31. Mai 2o16, 16.oo-18.oo Uhr
Ort: Altenpflegeheim Köthen, Lindenstraße 10

Für alle Veranstaltungen im Rahmen der "Europawoche" gilt: Eintritt frei!





Die Dresdner SALON - DAMEN

Damenkapelle mit Musik von 1900 bis 1940 Mit Musik geht alles besser verrieten die Dresdner Salon-Damen den Besuchern in der Galerie am Ratswall am 13. April 2o14 - denn sie haben schon längst erkannt, dass die Kraft der Musik eines der Geheimrezepte ihres langjährigen gemeinsamen Musizierens ist und eine Medizin gegen nahezu jeden Schmerz sein kann.
Singend und musizierend entführten die Damen ihr Publikum mit Witz und Charme in die zauberhafte Welt der Melodien der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die singenden und musizierenden Damen an Violoncello, Violine, Klarinette und Klavier nahmen alle begeisterten Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise durch die Ufa-Filme des vergangenen Jahrhunderts mit. Erstmals gewährten die Damen Einblicke in die Feinheiten ihres musikalischen Zusammenspiels.
Wann hat man schon mal eine Sängerin, die auch Geige spielt, eine Akkordeon spielende Pianistin, eine Background singende Violinistin, eine Saxophon spielende Klarinettistin und eine Dame, die sowohl das Cello als auch den Kontrabass bedient, gemeinsam auf der Bühne.
Die amüsante Mimik der Damen ließ dabei den Funken zum Publikum überspringen. Nicht nur die Musik der Damen ist ein Kunstgenuss besonderer Art, auch der optische Eindruck ist grandios. Stilvolle Hüte, zarte Spitzen, atemberaubende Kleider mit tiefen Dekolletés (Spezialanfertigungen Dresdner Designerinnen) und eine stilvolle Bühnendekoration haben das Erlebnis "Dresdner Salon-Damen" abgerundet.
Cécile Pfeiff - Musikerin

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Händel-Mozart-Jugendstipendium 2016 für Vreni Scheiter

Am 31.03.2016 übergab die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt im Konzertsaal des Händel-Hauses der Stadt Halle an drei Preisträgerinnen die Urkunden.
Das Händel-Mozart-Stipendium ermöglicht Jugendlichen aller Nationalitäten sich in einwöchigen Kursen der Austrian Master Classes auf Schloss Zell an der Pram in Österreich von international renommierten Professoren unterrichten zu lassen. Darüber hinaus wird gemeinsam musiziert, die Freizeit gestaltet und ein öffentliches Abschlusskonzert veranstaltet.
Die Stipendien werden seit 2002 jährlich auf Initiative des Unternehmers Sven Frotscher von Stiftern finanziert und vergeben. Zu den Unterstützern gehören die Firma FrotscherBuch, die Stiftung der Saalesparkassen und der Rotary Club "Georg Friedrich Händel".
Die 17-jährige Vreni Scheiter begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht bei Katrin Lehnert an der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" in Bitterfeld. Sie weist seit über zehn Jahren auf allen Ebenen des Wettbewerbs "Jugend musiziert" Erfolge vor.
Seit Februar 2015 ist sie Schülerin bei Frau Prof. Gudrun Franke in der Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.


Beate Scheiter

  




IKW Kultur open - Samstag, 18. Juni 2016, 13 Uhr Köthen, Schloßplatz

IKW und Partner laden Sie ein!
Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW):

  • Galerie am Ratswall (Bitterfeld)
  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (Bitterfeld, Köthen, Zerbst)
  • Musikschule "Gottfried Kirchhoff" (Bitterfeld)
  • Musikschule "Johann Sebastian Bach" (Köthen)
  • Musikschule "Johann Friedrich Fasch" (Zerbst)

Schirmherr: Uwe Schulze, Landrat

Ab 13 Uhr bis in die Abendstunden:
Open-Air-Konzert der drei Kreismusikschulen, der Kreisvolkshochschule und unserer Partner auf zwei Bühnen mit:
  • dem Modernen Blasorchester Jever
  • dem Landesensemble der Blechbläser Sachsen-Anhalt
  • dem Landesgitarrenorchester
  • einem "Streit der Wortarten" und
  • einer "gesungenen Englischstunde"
  • und vielen weiteren Höhepunkten

Rahmenprogramm:
Musikschulflohmarkt, Kreativangeboten, Kinderschminken mit Schmiraculix, Hüpfburg, Kutschfahrten, Ausstellungen, Besichtigung der Köthener Musikschule, Überraschungsgäste u. v. m.

IKW




Mit Kindern durch das jüdische Jahr - Musikalisch und szenisch umgesetzt

(Ein Projekt des IKW in Zusammenarbeit mit dem Museum Synagoge Gröbzig, dem Schulzentrum "Johann Friedrich Walkhoff" in Gröbzig, dem Köthener Kinderheim "Arche" und der Musikschule "Johann Sebastian Bach") In den Frühjahrsferien (07.05.-13.05.2016) findet in Gröbzig eine Workshopwoche zum Thema "Feste im jüdischen Jahrkreis" statt. Eingeladen sind hierzu Kinder und Jugendliche unseres Landkreises im Alter von 11-16 Jahren, die gern singen, tanzen, ein Instrument spielen oder schauspielerisches Talent haben.

Sie gestalten in der Ferienwoche gemeinsam mit den Projektbetreuern ein musikalisch-szenisches Programm, das am 17. und 23. Mai 2016 im Museum Synagoge Gröbzig und in der Musikschule in Köthen aufgeführt wird. Die Teilnahme an dem Workshop (mit Unterbringung und Verpflegung) ist kostenlos.

Information und Anmeldung bei der Projektleiterin: Dr. Marion Méndez (Direktorin des "Museum Synagoge Gröbzig"), Tel.: 0152-25270741, eMail: marion.mendez@ymail.com.
Dr. Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

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Frühlingskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

Am 4. April 2016 fand im Kulturhaus Wolfen das diesjährige Frühlingskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" statt. Die Zuschauer im gut gefüllten Saal erlebten ein abwechslungsreiches Programm mehrerer Solisten, Ensembles und Tanzgruppen sowie der Kinder der "Musikalischen Grundausbildung". Während der Veranstaltung wurden die Teilnehmer am Wettbewerb "Jugend musiziert" geehrt.
Die jungen Musiker und Musikerinnen wie auch die erwachsenen Schüler(innen) hatten sich gut auf das Konzert vorbereitet und stellten ihr Können wie auch ihre Freude am Musizieren unter Beweis - getreu dem Leitspruch ihrer Musikschule "MUSIK MACHEN IST (noch) BESSER ALS MUSIK HÖREN". Wer Lust bekommen hat, selbst ein Instrument zu erlernen, kann sich in der Musikschule (Tel.: 03493 22914) oder auf der Website der Musikschule über die Möglichkeiten informieren (www.musikschule-bitterfeld.de). Für einige Musikinstrumente, so wurde in Wolfen mitgeteilt, kann man sich noch anmelden.

K. Münchow

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Schöpferische Hände treffen sich und gestalten schöne Dinge

Als Auftakt zu einem Kreativ-Kurs trafen sich interessierte Frauen am Samstag, den 19.03. um mit der Dozentin Frau Müller Osterschmuck aus Filz herzustellen. Die Vielfalt an Ideen war groß, die Kursleiterin brachte eine kleine Auswahl mit. Schnell entschieden sich die Frauen, was sie filzen wollten. Die eine oder andere hatte schon Erfahrung. Für die Ungeübten erklärte Frau Müller den Vorgang des Nass- und auch des Trockenfilzens. Dann ging es los. Mit nassen Händen kneteten, walkten, formten die Teilnehmer ihr Material. Während die Hände sich flink bewegten, besprachen die Teilnehmer die Möglichkeiten sich regelmäßig zu treffen. Da alle Frauen schöpferisch sind und die verschiedensten Formen von Handarbeiten ausführen, lag die Idee nahe gemeinsam zu arbeiten. Die Zeit war viel zu schnell vorbei. Aber alle hielten am Schluss ihr eigenes kleines Schmuckstück - ob mit oder ohne direkten österlichen Bezug - in den Händen. Am 9. April geht der Kreativ-Kurs mit Frau Müller weiter. Diesmal dreht sich alles um Hand- und Bastelarbeiten entsprechend Ihren Wünschen. Schnuppern Sie doch einfach mal `rein!

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Internationaler Frauennachmittag in Zerbst/Anhalt

am 20. März 2016 um 14.30 Uhr in Zerbst/Anhalt, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 5 Wenn zwei Menschen etwas voneinander erfahren wollen, dann müssen sie miteinander reden. Und einander gut zuhören. Das ist gerade dann besonders wichtig, wenn sie unterschiedlich leben, wenn also zum Beispiel jeder einer anderen Religion angehört oder aus einem anderen Land kommt. Miteinander Reden über Dinge, die unser Leben betreffen und Erfahrungen austauschen, das brauchen wir, um voneinander zu lernen! In diesem Sinne möchten die Frauen der historischen Zerbster Vereine, sozialer Institutionen, der Musikschule Johann Friedrich Fasch und der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt die Gelegenheit nutzen, mit Frauen verschiedener Nationalität, ins Gespräch zu kommen und aus ihrem Leben zu erfahren… und vielleicht auch die eine oder andere Gemeinsamkeit zu entdecken. Wir freuen uns auf alle Frauen, die über den "Tellerrand" schauen und Interesse an ihren Mitmenschen zeigen und mit ihnen gemeinsam den Nachmittag verbringen möchten.

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Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen tanzten auf wolgadeutscher Hochzeit in Zerbst/ Anhalt

Egal in welcher Ecke unseres schönen Planeten Erde, wenn zwei Menschen den Bund fürs Leben schließen, dann wird meist ausgiebig mit Familie, Freunden und Nachbarn gefeiert. Dabei haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte in den verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Hochzeitsbräuche herausgebildet, die zum Teil bis heute gepflegt werden. Auch die Geschichte dieser Traditionen spiegelt ein Stück des Lebens unserer Vorfahren wieder, sodass sie auch für die jetzige Generation durchaus von Interesse ist.
Eine Wolgadeutsche Hochzeit, so wie sie es von ihren Großeltern überliefert bekamen, bot im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage der Wolgakreis um Ida Bikkel aus Wolfen in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Sonntag, 6. März 2016. Im Fasch- Saal der Zerbster Stadthalle war es seit September 2013 die vierte Aufführung der Wolgadeutschen Hochzeit durch die Mitglieder des Wolgakreises Wolfen.
Schon immer war es ihr Traum, dieses Stück in Zerbst/ Anhalt zu zeigen, wo die russische Zarin Katharina II. einen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte. Eben jene Zarin Katharina II., geborene Prinzessin von Anhalt- Zerbst, war es, die ab 1762/63 verstärkt Deutsche ins Russische Reich holte, um die südlichen Gebiete entlang der Wolga zu urbanisieren.
Doch zurück zur Wolgadeutschen Hochzeit in Zerbst. Zahlreich waren sie gekommen in den Fasch- Saal - 75 an der Zahl - , die per Plakat, Zeitung und Facebook geladenen Hochzeitsgäste, nicht nur Zerbster, auch Syrer und Afghanen.
Ida Bikkel als Erzählerin führte in die Geschichte um die Hochzeit von Mariechen, gespielt von Katrin Jäschke, und Hannes, dargestellt von Peter Müller, ein.
Das junge Paar spaziert des Abends, verabschiedet sich und Hannes verspricht seiner Liebsten: "Morgen kommt der Freiersmann in euer Haus." Und so soll es sein. Tagsdrauf erscheint bei Mariechens Eltern der Freiersmann oder anders gesagt, der Hochzeitsbitter, dargestellt von Valeri Safarow. Im etwas dialektal gefärbten Deutsch besprechen Brautvater (Alexander Korn) und Hochzeitsbitter alles Wichtige einer Hochzeit, u.a. die Mitgift, die Zahlungsmodalitäten bei der Hochzeit und natürlich den Hochzeitstermin, auch Mariechen, die Braut, und die Eltern des Bräutigams werden hinzugezogen. Und der reiche Müller der seinen einzigen Sohn verheiraten möchte, entscheidet, das ganze Dorf solle mitfeiern, dabei auf das Publikum zeigend.
Ein Handschlag und ein gutes Tröpfchen besiegeln die getroffenen Abmachungen.
Gezeigt wird auch, wie schwer der Job eines Hochzeitsbitters ist. Da muss er von Haus zu Haus ziehen, jede Familie zur bevorstehenden Hochzeit einladen. Von jedem bekommt er ein buntes Band, das er an seinen Stab bindet- es symbolisiert die jeweilige Zusage des Geladenen.
Guten Abend, Ihr vielgeliebten Leut! Ich komm zu Euch in großer Freud: Denn Gott hat uns und auf Erden Ein neues Eh`paar lassen werden!
Teilt mir ein Gläschen Branntwein mit. Und habt ihr keinen Schnaps zu Haus, so gibt mir ´n paar Münzen raus.
Der Tag der Hochzeit ist da.
Doch bevor es in die Kirche geht, muss der Bräutigam Hannes unter vielen verkleideten jungen Mädchen seine Marie herausfinden. Als er sie gefunden hat, ist sie mit einem roten Band festgebunden. Zwei noch nicht verheiratete Freundinnen fordern von Hannes für jede 2000 Rubel, da sie eine Freundin verlieren. Mariechen dankt ihren Eltern und Patinnen für ihre bisherige Fürsorge. Noch zweimal an diesem Tag muss er für seine Braut löhnen: für ein Band, das ihnen den weiteren Weg versperrt und für Mariechens Schuh.
Nun, so lang bewohntes Haus. Ich zieh´im Gottes Namen aus. Ich nehme nun von euch ade und trete in die heilige Eh. Dann zieht die Hochzeitsgesellschaft in die Kirche, wo sie der Pfarrer erwartet, der wird dargestellt von Matthias Seifert, von Beruf Pfarrer. Nach der Kirche bekommt das frisch vermählte Paar von den Patinnen die Ehegesetze vorgelesen.
§ 3 So sollt nach vorn` ihr schauen. Und so schaut auch zurück: Aus Liebe und Vertrauen erwächst beständig Glück.
Die anschließende Hochzeitsfeier gestaltet sich fröhlich. Es wird reichlich gegessen und getrunken, Trinksprüche ausgesprochen, Walzer und Hopsa Polka werden getanzt.
Auch das Publikum wurde mit süßem Gebäck bewirtet. Manchmal so hört man die Erzählerin sagen, dauere eine Wolgadeutsche Hochzeit drei Tage und drei Nächte lang.
Um Mitternacht, wird der Brautkranz abgesteckt, das ist Aufgabe der Patinnen und die Mütter begleiten das junge Ehepaar ins Schlafgemach. Aber noch hat die Tradition für Braut und Bräutigam kein Ende. Am Tag nach der Hochzeit ziehen sie von Gast zu Gast und bedanken sich für die Geschenke.
Danke, wir werden Wege teilen, Danke, wir gehen nicht allein. Danke, dass Menschen uns begleiten, Gott wird bei uns sein.
Und dann forderten Hochzeitsbitter und Hochzeitsgäste die im Publikum Sitzenden auf, mit ihnen zu tanzen. Schlussendlich tanzten Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen fröhlich lachend miteinander.
Die Darbietung wurde ebenfalls durch Gesang und instrumentale Stücke musikalisch umrahmt. Die gesungenen Lieder handelten einerseits von der Religiösität der Wolgadeutschen, von ihrer Freude am Leben sowie von der Heimat, die stets eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Das Publikum bedankte sich bei der etwa zwanzigköpfigen Darstellercrew für die sehr informative und lehrreiche, aber auch unterhaltsame Darbietung mit viel Applaus und reichlich Spenden.
Zerbst, den 06.03.2016 Annegret Mainzer

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Kann die Zeit rückwärts gehen?!

Die allgemeine Relativitätstheorie ist 100 Jahre alt und wir verstehen sie immer noch nicht!
Alles ist relativ - auch im Zerbster Kulturkeller
Wissenschaftliche Phänomene und Mysterien auf verständliche und unterhaltsame Art und Weise sowie mit einem Augenzwinkern zu hinterfragen und einem nicht unbedingt fachkundigen Publikum zu vermitteln, das ist das erfolgreiche Konzept des Klugscheißers Jens Koch, der u.a. bereits im Herbst 2015 eine ungewöhnlich amüsante Unterrichtsstunde zum Thema Penisneid im Zerbster Kulturkeller bot. Die Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt und die Kulturaktion Zerbst e.V. luden wieder Lernwillige zu einer Lektion mit Jens Koch in den urgemütlichen Zerbster Kulturkeller ein. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage stand die Allgemeine Relativitätstheorie, die vor etwa 100 Jahren von Albert Einstein fixiert wurde. Begrüßt wurden die lernwilligen Gäste im Zerbster Kulturkeller von Martina Marczock- Stück, von der Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt, die auch begründete, warum diese Veranstaltung von der Volkshochschule mitorganisiert wurde. Zum einen, so Marczock- Stück, weil Albert Einstein ein sehr großer Humanist gewesen sei und für ihn es sehr wichtig gewesen sei, dass man Bildung betrieben habe.
Die Zeit der Veröffentlichung der Relativitätstheorie von Einstein sei auch die Zeit der Gründung und Entwicklung von Volkshochschulen gewesen, führte Marczock- Stück fort, und sozusagen aus der Industrialisierung herausgeboren habe man Weiterbildungen für Hochschullehrer entwickelt, in denen gelehrt wurde, wie man das Wissen "volkstümlicher" vermitteln konnte. ,,Zudem hätten bis 1936 z. B. an Volkshochschulen in Wien, Linz, Prag mehr als 100 Kurse stattgefunden, in denen die Relativitätstheorie popularisiert wurde. Noch verwies sie auf den 11. Februar dieses Jahres, als Forscher in Washington die Entdeckung von Einstein vorhergesagten Wellen bekannt gaben.
Dann übernahm Jens Koch die Regie des Abends, an seiner Seite Christina Dammann, die im wahren Leben ein Lehramtsstudium abgeschlossen hat. Doch bevor der Einstieg in Vorlesung und Diskussion erfolgte, gab es zur Einstimmung einen Film Addicted to the stars aus Ten minutes older mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Nach längerem Flug in das Weltall kehrt ein Astronaut zurück und entdeckt, dass die Zeit, die er verlassen hat, dermaßen fortgeschritten ist, dass sein Sohn, den er als Zehnjährigen auf der Erde zurückgelassen hat, bereits kurz vor der Vollendung des 90. Lebensjahres steht. Und daraus entwickeln sich nun die Fragen, die sich wie ein roter Faden durch den Abend ziehen: Was bedeutet es, rückwärts in der Zeit zu gehen? Kann der Mensch eine Reise in die Vergangenheit machen? Könnten wir Informationen in die Vergangenheit schicken, ohne selbst der Briefträger zu sein, fragt Jens Koch. Bei der letzteren Frage kommt Interaktion ins Spiel, denn die Zuhörerschaft darf auf kleine Zettel schreiben, welche Infos sie in die Vergangenheit senden würde. Da war zu lesen: Lottozahlen- Unfallversicherung nicht abschließen - Anti Age hilft nicht.
Für Jens Koch und seines Assistentin Christina Dammann keine leichte Aufgabe, auf die anfänglich gestellten Fragen, zufriedenstellende Antworten zu finden. Zunächst berechnen beide erst einmal, mit welcher Geschwindigkeit die Filmhelden flogen, dabei wird berücksichtigt, die Zeit, die diese zum Beschleunigen und Abbremsen benötigten und vielleicht zum Ein- und Aussteigen- wer weiß ? Im Laufe der Debatte wurde die Theorie vom time loop erörtert und von Christina Dammann am Flipchart veranschaulicht. Immer wieder gab es zwischendurch Bemerkungen aus dem Publikum, die Jens Koch aufs Neue zwangen, seine aufgestellten Thesen erneut zu erklären oder anhand von Beispielen zu illustrieren. Des Öfteren bemühte er zum besseren Verständnis seiner Aussagen andere bekannte Gesetzmäßigkeiten aus der Physik, u.a. das Hebelgesetz.
Sollte jemand im Publikum gesessen haben, der vor dieser Veranstaltung nichts von Wurmlöchern, schwarzen Löchern und ihrem Ereignishorizont, vom Mach´schen Prinzip, Gödel- Universum und dergleichen gehört haben, der weiß jetzt Bescheid. " Erklär´s mal für mich!" oder " Erklär´s mal für einen Grundschüler!"- derartige Aufforderungen gab es von Zeit zu Zeit aus dem Publikum, deswegen bemühte sich Jens Koch, auch wenn es ihm manchmal schwer sichtlich fiel, die von ihm genannten physikalischen Erscheinungen verständlich zu erklären und Christina Dammann versuchte durch das Verschriftlichen und das Veranschaulichen oder durch wiederholtes Nachfragen, das Gesagte zusammenzufassen und für den Laien verständlich zu machen.
Das Zusammenspiel vom Meister und seiner Gehilfin, d.h. von Jens Koch und Christina Dammann war sehr unterhaltsam, inhaltlich wie sprachlich gut und kompetent vorbereitet, beide sehr beredt, schlagfertig und aufmerksam dem anderen gegenüber, so dass keine Leerstellen, respektive Pausen entstanden. Aufgrund des schweren Stoffes verlangte das Publikum nach einer Pause und bei den von den Damen der Kulturaktion Zerbst e.V. angebotenen gesunden und schmackhaften Biogetränken wurde heftig weiter diskutiert. Die am Anfang eingespielte Filmsequenz liegt natürlich der ureigenste Wunsch der Menschheit zugrunde, gar nicht bzw. langsamer zu altern, doch auch dabei helfen keine Zeitreisen mit Lichtgeschwindigkeit, desillusionierte Jens Koch seine Zuhörerschaft, denn im Laufe unseres Lebens fransen die DNA- Enden aus und dadurch werden wir älter. Steffi Heger von der Kulturaktion Zerbst e.V. dankte den an diesem Abend Mitwirkenden und das Publikum honorierte den Auftritt von Jens Koch und Christina Dammann mit viel Beifall. Im Anschluss daran zeigten noch einige Zuhörer Interesse am sechsdimensionalen Würfel, den Jens Koch mitgebracht hatte, und hatten noch zahlreiche Fragen an ihn.
Zerbst, den 03.03.2016 Annegret Mainzer

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"Über 7 Brücken musst du gehen"

Flügelweihe in der Grundschule Anhaltsiedlung
Am 14. Januar fand in der Grundschule Anhaltsiedlung die Einweihung des restaurierten Blüthner-Flügels mit einem Festkonzert statt. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula verlieh dem Ereignis eine besondere Atmosphäre, weil die meisten der Anwesenden zur erfolgreichen Sanierung des Instrumentes durch die Übernahme einer Tastenpatenschaft mit 88.- € beigetragen hatten: Schüler, Schülereltern, Geschäftsleute, Lehrer, Musiker, Firmen, Politiker und Freunde der Musikschule übernahmen damit Verantwortung und konnten sich nun in Bild und Ton von der gelungenen Arbeit des Klavierbauers Stefan Kratzsch überzeugen, der im Anschluss an die Veranstaltung ausführlich alle Fragen beantwortete und die einzelnen Arbeitsschritte der Restaurierung erklärte. Der Musiklehrerin und Schulleiterin Frau Lohrengel war bei der Begrüßung der Gäste die Freude ins Gesicht geschrieben. 2010 gab sie dem verwaisten Instrument Asyl, das durch die Schließung der Comenius-Schule einen neuen Aufenthaltsort benötigte. Es war nach über 100 Jahren Nutzung in einem erbärmlichen Zustand. Klavierbauer Kratzsch datierte den Bau auf das Jahr 1903, dem Gründungsjahr der Comenius-Schule und dem 50. Jubiläumsjahr der Firma Blüthner. Aus diesem Grund handelte es sich um ein besonders aufwändig gearbeitetes Exemplar, das eine gründliche Sanierung rechtfertigte. 4 Jahre dauerte die Spendensammlung bis der Förderverein der Musikschule den Betrag von etwa 14.000 € gesammelt hatte. Und nun war es soweit! Der Chor der Anhaltschule unter Leitung von Kerstin Hurig eröffnete das Konzert mit dem Lied "Über 7 Brücken musst du gehen" der Gruppe Karat, das wie ein Motto über dem Konzert stand: Alles braucht seine Zeit. Mit einem eigens für diesen Anlass getexteten Song, dem "Danklied für das Klavier", begrüßten Diana Hanitsch, Susanne Müller und Ilidar Schaburow schwungvoll das Publikum und zeigten, dass auch Erwachsene an der Musikschule willkommen sind und eine gediegene Ausbildung erhalten können. Musikschüler, die Schüler der Anhaltschule sind bzw. waren, setzten das Programm fort: Lorrena Feyrer (Violine) zeigte mit sicherer Bogenführung, was man nach 3 Jahren Violinunterricht schon spielen kann und Joshua Reichel präsentierte einfühlsam und gesanglich die englische Volkweise "Greensleeves" auf dem Akkordeon. Seine Schwester Johanna Reichel (Querflöte) musizierte mit ihrem Klavierpartner Johannes Huschka sicher das "Jugend musiziert" Programm und Malin Götschel begleitete Frederike Sonnenburg (Querflöte) am Flügel mit einem Menuett von G.F. Händel. Auch Paulina Eichhoff (Klavier) war einst Schülerin der Anhaltschule und ist inzwischen mehrfache Preisträgerin vieler Jugend-musiziert Wettbewerbe auf regionaler, Landes- und Bundesebene. Mit dem anspruchsvollen Stück "Let it go" aus der "Eiskönigin" von Anderson-Lopez zog sie brillant alle Register des Blüthner-Flügels ohne Angst haben zu müssen, dass er unter der Wucht der Klänge zusammenbrach. Auch Lea Kuhne entlockte dem Instrument einfühlsam viele Klangfarben bei der Begleitung ihrer "Jugend musiziert"-Partnerin Luisa Wagner in einem anspruchsvollen Programm, bei dem die Flötistin klanglich und technisch überzeugte. Die jüngsten Bitterfelder Kandidaten des diesjährigen Wettbewerbs bildeten ein Klaviertrio (Lilly Henze, Violine, Felix Hellwing, Violoncello, Jonas Brand, Klavier), das sich mit einem Menuett, einer Romanze und einem Galopp souverän vorstellte und auf weitere Erfolge hoffen lässt. Jessica Letscher (Klavier) und Anja Schmidt (Violine) vervollständigten das klassische Programm mit Werken von Kuhlau und Bartok bis die Jazzband der Musikschule unter Leitung von Ilidar Schaburow mit Verve und reichlich Improvisationslust den gelungenen Abend ausklingen ließ. Das Publikum dankte allen Künstlern mit stürmischem Applaus und folgte gern der Einladung der Fördervereine der Grund- und Musikschule, bei einem Glas Sekt und Bockwürstchen miteinander ins Gespräch zu kommen und alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Denn alles hat seine Zeit. Dr. Cornelia Toaspern, Musikschulleiterin

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Musik verbindet Java und Köthen

Studierende von der Insel Java (Indonesien) gaben am 19. Januar 2016 in der Martinskirche in Köthen ihr Abschiedskonzert. Sie belegten in Köthen ein Jahr lang studienvorbereitende Kurse am Landesstudienkolleg der Hochschule Anhalt und fanden sich in Vorbereitung des Sachsen-Anhalt-Tages 2015 zur Band "Javaphonic" zusammen. Zwischen den jungen Musikern harmonierte es so gut, dass sie bei insgesamt 15 Veranstaltungen im gesamten Landkreis Anhalt-Bitterfeld auftraten und sogar den 2. Platz beim Bandwettbewerb zum Kulturmarkt 2015 in Bernburg errangen.
Das Repertoire von Javaphonic ist breit und reicht von indonesischer Popmusik bis Volksmusik der indonesischen Heimat.
Nun verlassen die jungen Musiker das Studienkolleg und beginnen ihr Studium an einer der Hochschule oder Universitäten unseres Landes. Es entstand die Idee, zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit in Köthen eine CD aufzunehmen. Mit Unterstützung der Musikschule Johann Sebastian Bach in Köthen ließ sich dieser Wunsch tatsächlich realisieren. Anfang Januar 2016 fanden die Aufnahmen im Tonstudio der Musikschule statt.
Möglich wurde dies auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages, den das IKW (Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld), zu dem die Musikschule gehört, 2014 mit der Hochschule Anhalt geschlossen hat. Ein sehr schönes Beispiel dafür, wie IKW und Hochschule diesen Vertrag gemeinsam mit Leben erfüllen - so meinen wir und wünschen den jungen Frauen und Männern für ihre Zukunft alles Gute.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW

Abschiedskonzert von Javaphonic am 19. Januar 2016 im Internationalen Studentenclub in der Martinskirche Köthen




25 Jahre Galerie am Ratswall

1990 war sicher kaum Zeit, an Kunst und Kultur zu denken. Schön, dass es dennoch auch zu jener Zeit Menschen gab, die sich in Bitterfeld für die Gründung einer Galerie engagierten. Die Galerie am Ratswall entstand schon damals als eine Einrichtung des Landkreises und noch heute bekennt sich der Landkreis Anhalt-Bitterfeld zu seiner Galerie. Seit 2011 gehört sie zum Institut für Kultur und Weiterbildung, einem Eigenbetrieb, in dem der Landkreis mehrere seiner Kultur- und Bildungseinrichtungen vereint hat. Das 25jährige Jubiläum der Galerie am Ratswall war Anlass für eine besondere Ausstellung. "25x25" nannte sie Galerist Ralph Becker, und bringt damit zum Ausdruck, dass er Kunstwerke von 25 der zahlreichen Künstler, die die Galerie im Laufe ihres Bestehens begleitet haben, zu einer Jubiläumsausstellung vereint hat. Am 4.12.2015 wurde diese Ausstellung im Rahmen einer Festveranstaltung zum Jubiläum eröffnet. Viele Gäste waren der Einladung der Galerie und des IKW gefolgt, darunter auch einige der ausstellenden Künstler. Landrat Uwe Schulze gratulierte und würdigte in seiner Rede die Bedeutung von Kunst und Kultur im Leben eines jeden Menschen. Die Festrede hielt der Leipziger Schriftsteller Peter Traub. Anschließend wurde eine DVD vorgeführt, die Rolf Kropfgans (Studio JEKRO) für die Jubilarin erstellt hat. Mit zahlreichen Fotos, vielen Filmausschnitten und in Gesprächen mit Initiatoren und Wegbegleitern (z.B. mit dem ehemaligen Landrat Horst Tischer und mit Landrat Uwe Schulze) zeichnet er ein Bild vom Werden und Wachsen der Galerie, von den Herausforderungen und vielen Höhepunkten. 25 Jahre "Galerie am Ratswall", das wird deutlich, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis des engagierten Wirkens vieler Menschen in unserer Region. Möge ihr diese breite Unterstützung auch weiterhin beschieden sein - mindestens noch einmal ein viertel Jahrhundert Die Ausstellung "25x25" kann noch bis zum 17. Januar 2016 in der Galerie am Ratswall besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW
Geschäftsbereichsleiterin (GB Kreismusikschulen und GB Kultur)

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Weihnachtskonzert der Musikschule "Johann Friedrich Fasch"

Pünktlich zum Nikolaustag gaben die Schüler der Zerbster Musikschule am 6.12.2015 ihr diesjähriges Weihnachtskonzert. Erstmals seit vielen Jahren fand es wieder in der Zerbster "Stadthalle" statt. Der Katharina-Saal war gut mit Besuchern gefüllt und auf der Bühne hatte ein großes Orchester unter Leitung von Susanne Ostaphyshyn Platz genommen. Nach musikalischer Einstimmung durch die Bläserklassen der Grundschule "Astrid Lindgren", das Blockflötenensemble und drei Harfenistinnen, kam Musik von Howard Blake aus dem Zeichentrickfilm "The Snowman" zur Aufführung. Etwa 50 Musikschüler musizierten, unterstützt von einigen ihrer Lehrer, auf der Bühne. Dazu gab es eine Schneemann-Tanzeinlage der "Crazy Dancers" vom O`Blue e.V. Bühnen-, Tanz- und Showverein. Natalie Aretz trug das bekannte Lied "Walking in the Air" vor. Bürgermeister Andreas Dittmann führte als Sprecher durch das Stück. Vielen Dank an alle Beteiligten für den wunderbaren Abend, der uns Zuhörer - trotz der eher milden Temperaturen - in winterliche, vorweihnachtliche Stimmung versetzte und viel Freude bereitete.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW
Geschäftsbereichsleiterin (GB Kreismusikschulen und GB Kultur)

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Weihnachtskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

Am Schluss sangen alle zusammen "Stille Nacht" - sowohl die Mitwirkenden des Weihnachtskonzertes als auch ihr Publikum im gut gefüllten Saal des Kulturhauses Wolfen. Sie alle vereinigte die Freude über ein abwechslungsreiches, 90minütiges Programm voller spannender Höhepunkte und die Vorfreude auf den 2. Advent. Ca. 100 Kinder und Jugendliche zeigten mit großer Begeisterung ihr Können auf musikalischem und tänzerischem Gebiet. Und das konnte sich sehen lassen! Neben hervorragenden solistischen Beiträgen (Laura Dobberke Gitarre, Paulina Eichhoff Klavier, Clara Elisabeth Köhler Harfe, Marit und Hanna Vierus Gesang) beeindruckte vor allem das Zusammenspiel der Schüler in den verschiedensten Besetzungen. Ob im großen Ensemble wie dem Musikschulorchester oder in kleiner Besetzung wie beim Querflötenquartett - immer kommt es auf das Engagement eines jeden einzelnen Spielers an. Genau aufeinander abgestimmtes Timing, eine ausgefeilte Dynamik und saubere Intonation sind unabdingbar für eine gelungene Interpretation, die in vielen Proben hart erarbeitet werden muss. Und die finden natürlich zusätzlich zum Hauptfachunterricht statt. Sie stellen für viele Schüler, die nicht in Bitterfeld wohnen, eine logistische Herausforderung dar. Auch die Fachlehrer müssen gut zusammen arbeiten, wenn Ensembles fachübergreifend gebildet werden. So z. B. bei dem Zirkusprojekt "Manege frei", in dem die Kinder der Tanzklasse von Andrea Lönneker von den Musikschülerinnen Emilia Fischer (Oboe), Lianne Müller und Claudia Schönfelder (Violine) und Anna Laura Kleber (Klavier) begleitet wurden. Zum Schluss gesellte sich sogar der Clown (Paula Hanitsch) höchstpersönlich zum Akkordeonquartett und bekam zum Erstaunen der Artisten von einem Zirkuskollegen das Instrument zum Mitmusizieren umgeschnallt. Die akrobatisch anspruchsvollen und fröhlich ausgelassenen Choreografie-Einfälle von Andrea Lönneker sowie die farbenfrohen Kostüme trugen zum Gelingen dieser Darbietung bei. Viel Beifall gab es auch für "Nothing Else Matterns" von Mattalica in einer Version für das Streichorchester unter Leitung von Sven Uber. Zum Schluss sorgte der Jugendchor unter dem Dirigat von Ursula Ulrich klangvoll für weihnachtliche Stimmung, die alle Zuhörer zum Mitsingen anregten.
Dr. C. Toaspern
Leiterin der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

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7. Zerbster Lesemeile am 20.11.2015

Landtagskandidaten lesen aus ihren Lieblingsbüchern

Seit nun mehr 12 Jahren findet an jedem dritten Freitag im November der Bundesweite Vorlesetag statt, der auf eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zurückgeht. Am Vorlesetag gehen bekannte Persönlichkeiten in verschiedene Bildungseinrichtungen und Buchhandlungen und lesen dort vor. Das Ziel des Bundesweiten Vorlesetags besteht darin, vor allem bei Kindern und Jugendlichen Lust und Interesse am Lesen zu wecken und aufzuzeigen, wie wichtig der Erwerb von Lesekompetenz für das spätere Leben ist.
Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass Studien an der University of British Columbia in Kanada Folgendes zutage förderten: Im Vergleich zu Kindern, die wenig lesen, nutzen Vielleser eine spezielle literarische Ausdrucksweise und bilden niveauvolle Sätze, indem sie sogar Relativsätze einschieben. Außerdem können sie, geschriebene Texte anderer Menschen besser verstehen. Somit findet die oft von meinen Großeltern ausgesprochene Weisheit "Lesen bildet." wieder einmal ihre Bestätigung. Zweifelsfrei fördert dass Lesen die Herausbildung von kognitiven Fähigkeiten sowie emotionalen und sozialen Kompetenzen bei jungen Menschen.

Am diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag fand in Zerbst und Umgebung die 7. Lesemeile statt, d.h. unter der Regie von Stadtbibliothek Zerbst/ Anhalt und Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standtort Zerbst wurde in Kitas, Schulen und Seniorenheimen vorgelesen. Einer der Vorleser war u.a. der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries (CDU). Abschluss fand der Bundesweite Vorlesetag und die 7. Lesemeile in einer Abendveranstaltung im Zerbster Gebäude der Kreisparkasse Anhalt- Bitterfeld, die unter dem Motto " Landtagskandidaten lesen aus ihren Lieblingsbüchern" stand. Musikalisch eingeleitet wurde der Abend durch das galante Spiel zweier Harfenistinnen der Musikschule " Johann Friedrich Fasch" Zerbst. Dietmar Kraus (CDU), Oliver Lindner (SPD), Mario Rudolf (Freie Wähler) und Gerald Grünert (Die Linke)- sie alle wollen am 13. März 2016 in den neuen Landtag von Sachsen- Anhalt gewählt bzw. wieder gewählt werden. Sie nahmen gern die Einladung zum Vorlesen an. Voller Neugier saß ich im Publikum und wartete darauf zu erfahren, was Landespolitiker denn außer Parteiprogrammen, Direktiven und Petitionen so zu ihrer persönlich bevorzugten Lektüre zählen. Ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht und angenehm überrascht. Dietmar Krause las aus einem Buch mit dem Titel "Nur raus hier", das 18 Geschichten von geglückten und missglückten Fluchtversuchen aus der einstigen DDR enthält. Krause las von einer gelungenen Flucht eines cleveren Akademikers, der zwar in den Westen gelangte, aber dafür einen hohen Preis zahlte. Und ich glaube, irgendwie fand sich jeder der Anwesenden in dieser Geschichte ein bisschen wieder.
Gerald Grünert wählte Humorvolles, bisweilen Politisch- Satirisches aus der Feder von Hans- Günther Pölitz, Kabarettist und Gründer der "Magdeburger Zwickmühle". Die von Grünert ausgewählten Kurzgeschichten brachten die Zuhörerschaft nicht nur zum Lachen, sie veranschaulichten auch, dass der kleine Mann im Volke mitunter so seine Schwierigkeiten hat, "Sinn und Unsinn" der nicht selten kurzsichtigen und widersprüchlichen Entscheidungen unserer Politiker zu verstehen.
Krause und Grünert präsentierten klassische Prosa, wohingegen Oliver Lindner eine Graphic Novel, d.h. einen illustrierten Roman, einen Comicroman, vorstellte. Sehr einfühlsam präsentierte Lindner "Der Traum von Olympia" von Reinhard Kleist. Diese Graphic Novel erzählt das Schicksal der somalischen Sprinterin Samia Yusuf Omar, die 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teilnahm und deren Liebe zum Sport in ihrer Heimat aus religiösen Gründen nicht gefördert wurde. Sie ertrank 2012 auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer. Für den vierfachen Vater Lindner stellt das Genre des Comicromans eine Möglichkeit dar, junge Menschen an problematische Themen wie Flucht heranzuführen. Mario Rudolf entschied sich für einen Krimi um Bruno- chef de police von Martin Walker. Rudolf hatte es diesen Sommer geschenkt bekommen. Bruno, der sympathische Polizist von Saint- Denis, klärt nicht nur Mordfälle auf, er bemüht sich auch, seine ihm anvertraute Gemeinde vor Unbill wie z.B. vor Kontrollen durch EU- Kommissare zu schützen. Für Rudolf zeigt die Story um Bruno viele Parallelen zu seiner Arbeit als Ortbürgermeister und Stadtrat. Der Krimi ist im Périgord angesiedelt und so gibt er auch Einblicke in die dortige französische Küche, was Hobbykoch Rudolf ebenfalls begeistert. Rudolf beschloss sein Vorlesen mit dem Gedicht "Heimat" aus der Ortschronik von Garitz.
Die von den Landtagskandidaten unabhängig voneinander ausgesuchten Bücher zeigten starken Bezug zu Themen wie Heimat, Identitätssuche und Flucht, die in unserer heutigen globalisierten Welt aktueller denn je sind. Am Abschlussabend der 7. Lesemeile in Zerbst, der von Martina Marczok- Stück von der KVHS Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst moderiert wurde, kamen nicht nur die Landtagskandidaten zu Wort, die Zuhörer hatten ebenfalls die Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Meinungen zu äußern. Im Fokus der Diskussion stand dabei auch die Zukunft des gedruckten Buches, der Printmedien überhaupt, denn in unserer medial geprägten Welt sind E- Books & Co unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Auch die Zerbster Stadtbibliothek müsse einerseits diesem Trend entsprechen und andererseits neue Formen ihrer Tätigkeit finden, so ihre Leiterin Margot Benecke. Als literarisch interessierte Zuhörerin war dieser Vorleseabend für mich eine Bereicherung und gab mir neue Impulse für Leseabende im bevorstehenden Winter. Ich wünsche mir nur noch, dass unsere vier Landtagskandidaten bzw. diejenigen, die es im nächsten Jahr in das Landesparlament schaffen werden, auch dann an diesen Abend zurückdenken, wenn wieder einmal Mittel für freiwillige kulturelle Leistungen zur Diskussion stehen.

Zerbst, den 21.11.2015
Annegret Mainzer

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Kreatives Gestalten von Geschenken in der Kreisvolkshochschule

Interessierte Teilnehmer nahmen das Angebot der Volkshochschule wahr, am 21.11.2015 eine Weihnachtswerkstatt zu besuchen. In gemütlicher Runde kreierten sie unter erfahrenen Fachleuten ihre eigenen Geschenke wie zum Beispiel Seifen und Badesalze, Figuren aus Ton, Adventsgestecke und feine Schokoladen und Pralinen.
Es wurde fleißig gewerkelt, probiert, gekostet, viel gelacht und gestaunt über die eigenen kreativen Fähigkeiten. Zum Schluss nahm jeder sowohl das selbst Gestaltete als auch einen großen Schatz an Wissen mit nach Hause und das Gefühl, gut vorbereitet zu sein für die Adventszeit.
Die Teilnehmer äußerten auch ihre Wünsche nach Wiederholung solcher Werkstätten nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Move & Groove - Rhythmik im Musikunterricht

Am 14. November 2015 fand in der Musikschule "Johann Sebastian Bach" in Köthen eine Weiterbildungsveranstaltung für Musikschullehrer, Musiklehrer und (musik-)pädagogisch Interessierte statt. Der Musikpädagoge Jürgen Sostawa und der Schlagzeuger Orlando Carmona Garcia gaben ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema "Rhythmik im Musikunterricht" weiter. Im Zentrum stand die Vermittlung von Musik und Bewegung im Unterrichtsalltag. Die Teilnehmer lernten in zwei Arbeitsgruppen (Bodypercussion und lateinamerikanischer Rhythmusinstrumente), wie im Unterricht "Rhythmik" gelehrt und trainiert werden kann. Der Workshop war als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt anerkannt. Eine Fortsetzung ist vorgesehen.
K. Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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